Datengestützte Potenzialanalyse für einen integrierten Bus- und Logistikbetrieb

PaketStadtbus

© Openstreetmap (CC-BY-SA 2.0)

Ausgangssituation und Projektziel

Im Zuge der Digitalisierung und des vermehrten Einsatzes von Datenanalyseverfahren entstehen völlig neue Konzepte für die Integration der bislang getrennten Segmente des Personen- und Güterverkehrs. Besondere Potenziale im Hinblick auf Emissionseinsparungen und eine Reduktion von Verkehren könnten sich aus der integrierten Betrachtung am Beispiel von kommunal betriebenen Bussen ergeben.

Das Ziel des Projektes ist die Durchführung einer datenbasierten Potenzialanalyse zum integrierten Betrieb von Linienbussen und Prozessen der Paketzustellung. Sowohl die Fahrzeuge, als auch die damit verbundenen Infrastrukturen, wie Haltestellen oder Endhaltepunkte könnten für den Transport oder Umschlag von Paketen (z.B. als mobile Paketstationen oder Mikrohubs) genutzt werden. Die Tourenprofile und Infrastrukturen könnten so ausgelegt werden, dass der kommunale Bus die Logistikprozesse in der Stadt unterstützt.

Lösung und Kundennutzen

Mittels Prozesssimulationen sollen die Potenziale der Integration von KEP-Zustellungen und Busverkehren geprüft werden. Erfolgreich werden jedoch nur dynamische Konzepte sein, die sowohl Endkunden wie Betreibern einen substanziellen Mehrwert bieten. Die Qualität und Effektivität dieser Konzepte hängen in erheblichem Maße davon ab, welche Datenbestände für die Planung und Konzeption zur Verfügung stehen und wie diese Daten in intelligenter Weise zusammengeführt und analysiert werden können.

Auf dieser Basis wird eine datengestützte Potenzialanalyse für einen integrierten Bus- und Logistikbetrieb abgeleitet. Gleichzeitig wird für Kommunen und Unternehmen herausgearbeitet, welche Daten in welcher Qualität verfügbar sein müssen, damit ÖPNV-Infrastrukturen im urbanen Raum für die Paketzustellung genutzt werden können.
 

Auftraggeber: Daimler AG