Konzept für das kommunale Parkraummanagement

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Ausgangssituation und Projektziel

Straßenräume müssen den Belangen unterschiedlichster Nutzergruppen gerecht werden und dienen unter anderem der verkehrlichen Erschließung einer Stadt. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage über die Gestaltung des ruhenden Verkehrs. Vor dem Hintergrund zunehmender Anfragen zum Thema Parken und Stellplatzregelung ist zu überlegen, welche Potenziale mit einem integrierten Parkraummanagement für Kommunen einhergehen.

Im Projekt werden in einem Rahmenkonzept die Leitplanken für die Neuausrichtung des kommunalen Parkraummanagements der Stadt Pforzheim für die nächsten fünf bis zehn Jahre gesetzt. Dabei werden neue Trends und Entwicklungen, welche die Angebotssteuerung und Parkflächenbewirtschaftung künftig beeinflussen werden, aus kommunaler Perspektive bereits mitgedacht. Im Fokus der Betrachtung stehen der Innenstadtbereich sowie spezifische Ortsteile mit hohem Problemdruck in Bezug auf Angebot und Nutzung von Parkraum.

Lösung und Kundennutzen

Zunächst wird die Parksituation in Pforzheim mithilfe von Stakeholder-Interviews und Vor-Ort-Begehungen analysiert. Durch das Hinzuziehen von quantitativen Park- und Mobilitätsdaten zu Stellplatzangebot, Auslastung von Parkhäusern, Parkraumbewirtschaftung, etc. und deren Verschneidung mit soziodemografischen Daten, werden die persönlichen Eindrücke aus der Vor-Ort-Begehung und den Aussagen der Stakeholder quantitativ überprüft.

Auf Grundlage der ausgearbeiteten Datenbestände werden Empfehlungen für die Stadt Pforzheim abgeleitet, wie das Parken so ausgerichtet werden kann, dass die Kommune auch zukünftig über die Parkraumbewirtschaftung positiv auf den Verkehrsfluss und die innerstädtische Mobilität einwirken kann. Als führendes Forschungsinstitut im Bereich des kommunalen Parkraummanagements leistet das Fraunhofer IAO nicht nur die konzeptionellen Vorarbeiten, sondern unterstützt die Kommune auch hinterher bei der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.