REGE-X
In der deutschen Energieplanung werden umfangreiche Daten erhoben. Von Standorten geplanter Windkraftanlagen über aktuelle Strom- und Gasbedarfe bis hin zu regionalen Potenzialen. Diese Informationen sind entscheidend, um die Energiewende strategisch voranzubringen. Doch obwohl viele Daten vorliegen, bleiben sie oft unverbunden oder werden kaum genutzt. Planende müssen verschiedene Datenbanken durchsuchen und unterschiedliche Tools kombinieren, um grundlegende Fragen zu beantworten: Wie entwickeln wir regionale Bedarfe? Welcher Energieträger eignet sich lokal am besten? Dabei treten immer wieder Lücken und fehlende Zusatzinformationen zutage, die die Planung erschweren.
Um Herausforderungen zu überwinden, braucht es einen ganzheitlichen Ansatz der Daten intelligent zusammenführt und fehlende Bausteine sichtbar macht. Genau hier setzt unser Projekt an. Wir entwickeln Lösungsansätze, die den Zugang zu bestehenden Informationen erleichtern, neue Verknüpfungen ermöglichen und Defizite in der Datenbasis systematisch identifizieren.
Zur Bewältigung der Herausforderungen und zur direkten Unterstützung der im Energieökosystem vertretenen Akteure analysieren wir den Status Quo der existierenden Tool- und Datenlandschaft. Diese Recherche wird mit qualitativen Interviews mit Stakeholdern aus den Sektoren Energieerzeugung und -infrastruktur, Politik und Planung untermauert. Mit dieser Übersicht werden unter anderem der Vernetzungsgrad der Daten, aber auch Defizite in der Datenlandschaft in ausgewählten Kommunen ermittelt.
Mit diesen Informationen wird ein ganzheitliches Konzept für Kommunen und Planungsbereiche erstellt. Dieses soll eine Verknüpfung der verschiedenen Daten enthalten und eine Möglichkeit aufzeigen, wie die Gesamtheit der Daten für die relevanten Akteure aus der Energieplanung nutzbringend aufbereitet werden kann und künftig umgesetzt werden kann.
Projektpartner:
Regionalverband Heilbronn-Franken