Innovationsorientierte regionale Ökosysteme für den Handel

Handel innovativ

© Erik McLean, unsplash

Ausgangssituation und Projektziel

Geringe Besucherfrequenzen und Leerstand stellen Innenstädte vor große Herausforderungen. Durch die Corona-Pandemie wurde die Abwanderung der Kunden des Einzelhandels in Richtung Online-Handel noch weiter verschärft. Gleichzeitig fehlen für die Planung und künftige Entwicklung von Stadtquartieren und der Ansiedlung von Handelsunternehmen qualitativ hochwertige und zentral verfügbare Datengrundlagen. Ebenso muss ein Wandel, weg von monostrukturell ausgerichteten Stadtquartieren hin zu vielfältigen urbanen Ökosystemen gestaltet werden, welche die Versorgung mit Gütern und auch Bildung und Forschung vereinen.

Ziel des Gesamtprojekts »Handel innovativ« ist es, insbesondere Unternehmen aus dem stationären Handel in Baden-Württemberg mit innovativen und digitalen Ansätzen zu stärken. Im Zuge dessen entwickelt KODIS im Rahmen einer Machbarkeitsstudie Konzepte für ein integriertes, innovationsorientiertes stadträumliches Ökosystem und zeigt auf, wie digitale Technologien und Daten diesen Prozess unterstützen können. 

Lösungsansatz und Forschungsbeitrag

Am konkreten Beispiel der Stadt Heilbronn werden die drei Handlungsfelder »City Analytics«, »Integrierte Quartiersentwicklung« und »Innovationsorientierte Leerstandsnutzung« eines innovationsorientieren stadträumlichen Ökosystems näher betrachtet und konkrete Konzepte hierfür erarbeitet.

City Analytics – Entwicklung eines ersten Konzeptentwurfs einer datenbasierten Plattform für intelligente Analysen und Auswertungen

Integrierte Quartiersentwicklung – Erforschung innovativer Einzelhandels- und Versorgungskonzepte und deren räumliche & technische Integration in Stadtquartiere

Innovationsorientierte Leerstandsnutzung – Analyse von innovationsorientierten Angeboten für die Zwischen- oder dauerhafte Nutzung von Leerstandsflächen

Händler, Kommunen und Investoren erhalten Einblicke in innovative und zukunftsgerichtete Konzepte. Die Akteure erhalten völlig neue Wachstums- und Beteiligungschance und können so die Resilienz des Ökosystems Handel gezielt stärken. 

Projektpartner:

  • Fraunhofer IAO
  • itb – Institut für Betriebsführung im DHI e.V
  • Hochschule Furtwangen
  • Hochschule Konstanz
  • Universität Siegen