Bildungscampus Heilbronn: Reallabor für den smarten und innovativen Campus von Morgen

© Roland Halbe

Ausgangssituation und Projektziel

Bildung ist der wichtigste Rohstoff unserer Gesellschaft – und endet nicht mit dem Schulabschluss oder dem Studium. Die Dieter Schwarz Stiftung hat am Bildungscampus in Heilbronn eine einmalige, lebensphasenorientierte Lernumgebung geschaffen, in der Studierende unterschiedlicher Hochschulen und Bildungseinrichtungen zusammenkommen. 

Doch wie kann Lernen, Arbeiten und Leben auf einem Campus organisiert werden, der nicht historisch gewachsen ist und nicht von einer Einrichtung allein genutzt wird? Welche Services und Dienstleistungen stiften einen Mehrwert – für die Studierenden, die Mitarbeitenden und ihren Lern- und Arbeitserfolg? Wie kann mit Hilfe von Sensorik und den Möglichkeiten der Digitalisierung die Aufenthaltsqualität am Campus analysiert und verbessert werden? Welche Dienstleistungen, unter anderem im Kontext der Ver- und Entsorgung, der Logistik und der Warenlieferung, können am Campus erprobt und später beispielsweise in den städtischen Kontext übertragen werden? Ziel der Smart Campus Initiative ist es, den Bildungscampus in Heilbronn als Reallabor zu nutzen, um datengestützt aktuelle Problemstellungen zu analysieren und in ko-kreativen Formaten Services und Dienstleistungen für den smarten und innovativen Campus zu entwickeln.

Lösungsansatz und Forschungsbeitrag

Diejenigen Services, die sich als praktikabel und mehrwertstiftend erweisen, sollen dann in verschiedene Anwendungsfelder übertragen werden, z.B. in die städtische Versorgung, die Logistik oder die Industrie. Dabei spielt die Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort – den Studierenden, den verschiedenen Bildungseinrichtungen, aber auch den Dienstleistern, die am Campus tätig sind, sowie den Akteuren der Region – eine herausragende Rolle. Der Bildungscampus Heilbronn wird so zum gemeinschaftlichen Testfeld kognitiver Dienstleistungssysteme von Morgen. 

 

Projektpartner: Hochschule Heilbronn