KI-Toolbox für Versorgungsunternehmen

Das Feld der Künstlichen Intelligenz wirkt manchmal schier unüberschaubar. Mit der KI-Toolbox des Forschungs- und Innovationszentrums KODIS gelingt Ihnen der Einstieg.

© Golden Sikorka – Adobe Stock / Fraunhofer IAO

In den Themenfeldern wird beispielsweise erörtert, welche Methoden und Technologien der Künstlichen Intelligenz zuzurechnen sind, was sie im Stande sind zu leisten und wo die Grenzen liegen. Es wird diskutiert, welche technischen Voraussetzungen in einem Unternehmen geschaffen werden müssen, um sicher und zielführend mit großen Datenmengen und KI zu hantieren – sei es im Pilotprojekt oder im operativen Betrieb. Es wird gezeigt, wie ein Versorgungsunternehmen den geeigneten Anwendungsfall für ein Pilotprojekt systematisch auswählen, den Mehrwert eines KI-Projekts bewerten und ein neues, KI-basiertes Geschäftsmodell entwickeln und beschreiben kann. Zudem wird auf rechtliche Fragestellungen eingegangen, von den Grundlagen des Datenschutzes über Haftungsfragen bis hin zur IT-Sicherheit im Bereich der kritischen Infrastruktur. Es wird auch der Frage nachgegangen, wie Versorgungsunternehmen vermeiden können, mit ihrer KI-Anwendung – unbewusst – gesellschaftliche Verzerrungen zu reproduzieren oder Diskriminierung durch KI zu erzeugen. Auch die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung der Kompetenzprofile von Fach- und Führungskräften wird diskutiert, Anregungen für die praktische Umsetzung inklusive. Da der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Versorgungswirtschaft kein Selbstzweck sein kann, wird zu guter Letzt gefragt, welche Rolle digitale Technologien und Künstliche Intelligenz für die Weiterentwicklung des jeweiligen Unternehmens spielen und wie die Verantwortlichen und Führungskräfte in den Betrieben systematisch Antworten darauf finden können.

In all den Fragen gilt es aber, zweierlei stets zu beachten:

  1. KI bestellt man nicht einfach online. Wer KI will, muss bereit sein, den jeweiligen Aufwand – egal ob finanzieller, personeller, organisatorischer oder technischer Natur – zu leisten.
  2. KI ist kein Allheilmittel und noch lange nicht so weit fortgeschritten, wie das Marketing von Automobilherstellern und manch Tech-Visionär einen glauben machen wollen. Dennoch kann KI auch heute schon einiges bewirken. Unterscheiden Sie Hype von Realität – das Interview mit dem KI-Pionier Christoph von der Malsburg und der Debattenbeitrag von Melanie Mitchell können Sie darin unterstützen.

Weiterführendes Angebot

Die KI-Toolbox soll Sie darin unterstützen, den Einstieg in das facettenreiche Themenfeld der Künstlichen Intelligenz zu finden, und Ihnen Praxishilfen an die Hand geben, um die weitere Auseinandersetzung mit KI-Methoden und -Anwendungen in Ihrem Unternehmen zu gestalten. Gerne bieten wir Ihnen an, diesen Prozess im Rahmen von Workshops und Seminaren, die auf Ihren spezifischen Bedarf zugeschnitten sind, zu begleiten. Kontaktieren Sie uns!

Kostenloses Einsteiger-Coaching »KI-Fundamente«

Sie wollen mit Ihrem (Versorgungs-)Unternehmen den Einstieg ins Themenfeld KI schaffen, wissen aber noch nicht, wie? Sie sind auf der Suche nach Gleichgesinnten und Austausch? Dann bewerben Sie sich für das kostenlose Einsteiger-Coaching »KI-Fundamente«. In drei (virtuell stattfindenden) Terminen à 1,5 Stunden bieten wir drei bis fünf Unternehmen die Möglichkeit, sich grundlegend mit KI zu befassen und aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten – aus technologischer ebenso wie aus wirtschaftlicher, rechtlicher, normativer und auch aus ganz pragmatischer Sicht.

Weitere Informationen, die Termine sowie das Bewerbungsformular finden Sie hier.